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Startseite > Freizeit & Sport - Trinkbrunnen > Mineralwasser  
   
  Das Mineralwasser
 
Das Einzugsgebiet der Stuttgarter Mineralquellen ist das obere Gäu (zw. Sindelfingen und Weil der Stadt).

Hier steht das wasserdurchlässige Gestein des Oberen Muschelkalk an der Erdoberfläche an, so daß Sickerwasser eindringen kann. Das Wasser strömt dann in einem Zeitraum von über 10 Jahren unter der Bedeckung der recht undurchlässigen Keuperschichten in den Klüften des oberen Muschelkalks bis nach Stuttgart, wo es an Verwerfungsklüften aufsteigen kann, was auch durch dünnere oder fehlende Keuperbedeckung begünstigt wird.

Das Gebiet von Bad Cannstatt ist besonders reich an Klüften, da sich hier zwei Verwerfungssysteme überlagern: Die NW - SE verlaufende Fildergrabenrandstörung und eine West - Ost verlaufende lokale Störung.

Die Ursache für den meist hohen und unterschiedlichen Mineralgehalt der einzelnen Quellen liegt jedoch in hochkonzentrierten Solewässern, die aus größerer Tiefe aufsteigen und sich mit dem Wasser in den Muschelkalkklüften mischen. Der Kohlensäureanteil dieser Wässer stammt aus magmatischen Entgasungen im Erdinnern. 



  TRINKBRUNNEN
     
     1 Brunnen am Leuze
     2 Veielbrunnen
     3 Schiffmannbrunnen
     4 Erbsenbrünnele
     5 Polizeibrunnen
     6 Brunnen am Klösterle
     7 Schreinereibrunnen
     8 Kellerbrunnen
     9 Lautenschlägerbrunnen
     10 Gottlieb-Daimler-Quelle
     11 Wilhelmsbrunnen
     12 Aubrunnen am Mühlsteg
   
Mineralgehalte
der Trinkbrunnen
im Vergleich
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